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Partnerprogramme und Werbekostenrückerstattung
Erinnern Sie sich noch an die guten alten Zeiten wenn Otto Versand Ihnen eine Provision, oder besser gesagt eine Kostenreduktion, gab wenn Freunde und Nachbarn durch Sie bestellten? Bevor es das Internet gab, funktionierte das so: Sie bekamen eine Katalog, gaben ihn an Nachbarn und Freunde weiter, diese gaben Ihnen ihre Bestellungen (hoffentlich), Sie leiteten diese an Otto weiter, empfingen die Waren, verteilten sie, sammelten das Geld ein und gaben es an Otto weiter. Und Otto erlaubte Ihnen einen geringen Prozentsatz für Ihre Mühe zu behalten. Je mehr Leute je mehr bestellten, desto grösser war Ihr Verdienst, Prozentsatz eben.
Nun, das war bevor wir das Internet hatten, nun ist das ganze Gott sei Dank einfacher. Heute nennt sich dasselbe System „Partnerprogramm“ oder, ganz elegant auf englisch, „Affiliate Programm“. Im heutigen Internet funktioniert das so:
Sie haben eine Webseite, Blog und / oder eine Email-Liste über die Sie ihre Empfehlungen weitergeben. Diese Empfehlungen sind mit einem spezifischen Link verbunden, der auf Sie als Urheber zurückweist. Wenn nun jemand diesen Link klickt, einen Newsletter über diesen Link bestellt und / oder etwas kauft bekommen Sie, je nach Partnerprogramm, dafür etwas. Meistens Geld
Was Sie und wie viel Sie für welche „Kundenaktion“ bekommen, hängt von den Geschäftsbedingungen des Partnerprogramms ab. Zum Beispiel:
Ich bin ein Market Samurai Partner, ein wichtiges SEO und Keyword Research Werkzeug das jeder benutzen sollte der im Internet Geld verdienen will. Wenn Sie Ihren Mauszeiger über den Textlink halten sehen Sie meinen spezifischen Partner oder Referral / Affiliate Link. Dieser spezielle Link, wenn klickt, „sagt“ dem Produktanbieter, das ich und niemand anders, den neuen Kunden vorbei geschickt hat. Wenn nun jemand diesen Link klickt UND Market Samurai kauft, bekomme ich eine Kommission, auch Vermittlungsprovision oder Werbekostenrückerstattung genannt. So einfach ist das.
Oder nicht? Partnerprogramme sind eine Klasse Möglichkeit im Internet Geld zu verdienen, wenn Sie es richtig machen. Die wichtigste Regel ist das das Partnerprogramme und seine Angebote für Ihre Webseiten Besucher von Wert seien müssen. Wer diesen Blog hier liest ist daran interessiert im Internet Geld zu verdienen, wenn ich hier auf Partnerprogramme verweise dann sollten die Angebote relevant zu „im Internet Geld verdienen“ sein. Es macht deshalb Sinn ein Werkzeug wie Market Samurai hier anzubieten, da es hilft freie, profitable Nischen zu finden und den Erfolg Ihrer Webseiten in den Suchergebnissen zu messen. Andererseits würde es gar keinen Sinn machen, hier Hundekleidung wie Hunde Bandanas anzubieten. Ganz andere Zielgruppe eben. Also bevor Sie sich nun darauf stürzen mit Partnerprogrammen Geld zu verdienen, sollten Sie sich überlegen:
- Welche Produkte für Ihre Webseiten Besucher interessant sind.
- Welche Programme Ihnen, potentiell, das meiste Geld machen können.
- Welche Werbemittel Ihnen zur Verfügung gestellt werden, wie und wann Sie bezahlt werden und wie einfach das Affiliate Programme im allgemeinen zu benutzen ist.
Sie müssen sich auch darüber informieren welche Sorte Werbung Sie benutzen dürfen um Besucher zu den Angeboten zu bekommen. Viele Partnerprogramme erlauben nämlich nicht das Sie bezahlte Werbung wie Adwords benutzen. Und Spam ist natürlich bei allen verboten!
Es gibt zwei Hauptgruppen unter dem Begriff „Partnerprogramme“, das sind:
Plattformen, auch Affiliate Netzwerke genannt, die eine Art Marktplatz sind wo sich Produktanbieter und Vertriebspartnern (das sind Sie) treffen. Der Vorteil solcher Netzwerke liegt darin, das Sie mehreren Partnerprogrammen beitreten können, aber buchhaltungsmässig alles in einer Stelle behalten wird. Sie bekommen Ihre Kommissionen für verschiedene Programme all in ein Konto bezahlt und können auch alle Werbemittel wie Links und Banner in einer Werbemittel Zentrale finden. Das kann praktisch, aber auch etwas unpersönlich sein.
Persönlicher sind soggenannte In-Haus Partnerprogramme die von verschiedenen Händlern und Serviceanbietern betrieben werden.
Wofür kann man alles bezahlt werden?
Je nach Partnerprogramme wird man für unterschiedliche „Erfolge“ bezahlt, nicht nur für Verkäufe:
- Für Ansicht: Jedes Mal, wenn eine Webseite geladen wird, die den entsprechenden Link enthält, wird eine Vergütung verrechnet.
- Für Klicks: Jedes Mal wenn jemand auf den entsprechenden Text- oder Banner Link klickt verdienen Sie.
- Für Kundenkontakt: Hier wird verdient wenn der Kunde nicht nur klickt, sondern auch etwas macht, wie zum Beispiel, wenn er einen Newsletter bestellt.
- Für Verkäufe: Siehe oben.
Rechtsfragen:
Es ist immer wichtig sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Partnerprogramms an dem man teilnehmen möchte genau durch zu lesen UND sich an die darin enthaltenen Vorschriften zu halten.
Ausserdem brauchen Sie auch eine Datenschutzerklärung auf Ihrer Webseite, die nicht nur genau beschreibt wie Daten auf Ihrer Seite gesammelt und behandelt werden, sondern die erklärt in welcher Beziehung Sie zu beworbenen Partnerprogrammen stehen. In einfachen Worten, wenn Sie Geld verdienen, in dem Sie Partnerprogramme anpreisen, müssen Sie das Ihren Lesern und Webseiten Besuchern mitteilen.

In Googles Adsense steckt unheimlich viel Potential! Nicht umsonst ist Google mit diesem Produkt Marktführer im Bereich des PPC Advertising. Es gibt allerdings auch viele andere tolle Affiliate-Marketing Strategien und Möglichkeiten Geld zu verdienen. Hast du einmal darüber nachgedacht in diesem Bereich einzusteigen? Habe bisher mit dem eBook 'der reiche Sack' sehr gute Erfahrungen gemacht. Kannst es dir ja mal bei Gelegenheit ansehen.
Lustig das Du das sagst, hast du eigentlich den Blogpost gelesen auf dem Du Deinen Kommentar abgegeben hast? Dann weisst Du ja das ich nicht nur ueber Adsense, sondern auch ueber Partnerprogramme schreibe, Geldkatze